„Jetzt geht's los!" - mit diesem Fußball-Schlachtruf gaben Vorstand und Fraktion der Freien Winsener auf einer gemeinsamen Sitzung am vergangenen Wochenende den Startschuss für den Wahlkampf für die Stadtrats- und Bürgermeisterwahlen 2011 in Winsen. Nach den Erfolgen bei den Bürgermeisterwahlen 2004 (Oliver Berten holte gegen die All-Parteien-Kandidatin Angelika Bode legendäre 48,27 Prozent der Stimmen) und den Stadtratswahlen 2006 (Freie Winsener wurden auf Anhieb eine der drei großen Fraktionen im Stadtrat) setzt die parteiunabhängige Wählerinitiative erneut auf ihr Erfolgsrezept, Ideen und Kandidaten völlig unideologisch aus der Mitte der Bürgerschaft zu gewinnen - weshalb sie sich auch nicht gegen die Bezeichnung „Populisten" wehren, mit der sie gerne von Parteipolitikern madig gemacht werden sollen.
„Wir laden alle Winsenerinnen und Winsener ein, sich in den kommenden Monaten inten-siv an unserer Arbeit zu beteiligen. Sie können die Freien Winsener mit gestalten und weiter entwickeln, in dem sie sich an der Debatte über unsere Ziele beteiligen, Projekte der Stadtentwicklung nach vorne bringen und sich als Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zur Verfügung stellen", macht 1. Vorsitzender Mathias Seidel (48) deutlich: „Wir sind keine geschlossene Gesellschaft, sondern eine Initiative von Winsener Bürgern, die weit offen ist für neue Ideen und neue Mitstreiter."
Und Oliver Berten (56), Fraktionsvorsitzender und städtischer Beigeordneter, fügt an: „Wir lassen die Kirche im Dorf, machen aber das Fenster weit auf. Ob nun als Familienstadt, als Lebensort oder als Wirtschaftsstandort - Winsen braucht dringend eine strategische Orientierung und einen konkreten Maßnahmekatalog für die Zukunft. Dabei kommen wir einfach zu besseren Ergebnissen, wenn sich möglichst viele Bürger an diesem Prozess beteiligen."
Erster Termin zum Mitmachen ist Freitag, der 11. Juni 2010, um 19:00 Uhr im Fährhaus Hoopte am Hoopter Elbdeich. In gemütlicher familiärer Atmosphäre soll es eine kritische Rückschau auf das Wahlprogramm 2004 und seine Umsetzung im Stadtrat geben - und eine Sammlung von Themen, mit denen sich die Freien Winsener in Zukunft besonders befassen werden. Das können die Bildungsangebote in Winsen genauso sein wie eine familienorientierte Verkehrspolitik, Freizeitangebote für Jung und Alt, die Zukunft der Stadtfinanzen oder die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen - dies alles und viel mehr, was man in der ehrenamtlichen Kommunalpolitik tun kann, um den Menschen das Leben ein bisschen einfacher und sicherer zu machen.
Gerade auch solche jungen und älteren Winsenerinnen und Winsener ab 17 Jahren, die sich gerne in den Stadtrat wählen lassen möchten, sind herzlich eingeladen, sich bei die-ser Gelegenheit gegenseitig zu beschnuppern. In den nächsten Monaten besteht die Möglichkeit, dass sich alle Beteiligten besser kennenlernen und gemeinsam das Programm komplettieren. Im Herbst stehen dann die Personalentscheidungen für den Rat, die Bür-germeisterwahl sowie turnusmäßig für den Vorstand der Freien Winsener an.
Mathias Seidel: „Wer sich auf uns einlässt, wird zu einer wirklich netten Truppe mit der besten Fraktion im Stadtrat gehören, die verlässlich und berechenbar immer mehr echten Einfluss auf die Entwicklung von Winsen hat. Gefragt sind nur eine bürgerdemokratische Einstellung und der Spaß an freundschaftlicher Zusammenarbeit - ein parteipolitisches Bekenntnis nach dem althergebrachten Rechts-Links-Schema geht man als Freier Winsener nicht ein."
- Winsen (Luhe), 30. Mai 2010 -