Mathias Seidel: „Wollen zweitstärkste Fraktion im Stadtrat werden"
Auf ihrer Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag, 1. Juli 2011, haben die Freien Winsener ihr Programm für die Wahlen am 11. September beschlossen und ihre Kandidatinnen und Kandidaten für den Winsener Rat und den Kreistag bestimmt. Bis zur letzten Minute wurde noch an den inhaltlichen Aussagen gefeilt, dann verliefen alle Abstimmungen einstimmig in großer Harmonie.
Auch vor dem Hintergrund des für viele Pendler sehr ärgerlichen Streiks der Metronom-Lokführer hatten sich die Freien Winsener auf ihrer Sitzung im Fährhaus Hoopte noch einmal intensiv mit den Bahnverbindungen der Kreisstadt an Hamburg befasst. So wurde unter anderem beschlossen, sich nach der Wahl mit aller Kraft für eine Einbeziehung Winsens in die HVV-Tarifzone „Großbereich Hamburg" einzusetzen, was eine deutliche Kostensenkung für alle Winsener Bahnpendler mit sich bringen würde.
Der Programmentwurf wurde in den vergangenen Wochen unter den Freien Winsenern intensiv diskutiert und umfasst folgende Punkte:
- Glaubwürdige Familien- und Bildungspolitik
- Durchdachte Stadtentwicklung auch für die Ortsteile
- Jugend, Sport und Soziales
- Kultur und Umwelt
- Wirtschaft, Rathausverwaltung und Stadtfinanzen.
„Mit diesem Handlungsprogramm knüpfen wir an unsere erfolgreiche Arbeit in den vergangenen fünf Jahren an", erläutert der 1. Vorsitzende Mathias Seidel: „Dabei haben wir uns ein klares und ehrgeiziges Wahlziel gesetzt: Nachdem wir bei unserem Start vor fünf Jahren bereits als drittstärkste Kraft in den Stadtrat eingezogen sind, wollen wir jetzt am 11. September die Nummer Zwei im Winsener Stadtparlament werden."
Mit insgesamt 21 Kandidaten für den Stadtrat lassen die Freien Winsener so manche etablierte politische Partei weit hinter sich. An der Spitze der Liste für Winsen-Nord (Kernstadt bis zur Lüneburger Straße, sowie Hoopte, Stöckte, Laßrönne und Tönnhausen) steht der Journalist und städtische Amtsleiter Oliver Berten (57), der bereits auf der vorigen Mitgliederversammlung von der Wählerinitiative zum Kandidaten für die ebenfalls am 11. September stattfindenden Bürgermeisterwahl bestimmt wurde. Auf ihn folgt Andreas Waldau (50), Vertriebsleiter aus Laßrönne und auch als Vorsitzender der Elternschaft des Gymnasiums an der Bürgerweide bekannt. Platz drei besetzt der Programmierer Björn Huber (30), bereits heute Ratsmitglied. Es folgen der 2. Vorsitzende der Freien Winsener, Jürgen Hallmann (77), als erfahrener Diplom-Ingenieur eine große Stütze ihrer kommunalpolitischen Arbeit, sowie die Präventionsberaterin Ruth Maack (..) aus Stöckte, die sich vor allem als engagierte Gewerkschaftlerin in Winsen bereits einen Namen gemacht hat.
Spitzenkandidat auf der Südliste (Scharmbeck, Pattensen, Luhdorf, Bahlburg, Borstel, Sangenstedt, Rottorf und die Kernstadt südlich der Lüneburger Straße) ist das Ratsmitglied Matthias Hüte (40), stadtbekannter Telekommunikationsprofi und Bau- und Planungsspezialist der Freien Winsener. Ihm folgen die Ratsfrau Iris Winklareth (45), als engagierte Förderschullehrerin und weit über die Grenzen Winsens hinaus bekannte Bildungsexpertin sowie der Pattensener Zahnarzt Mathias Seidel (49), nicht nur 1. Vorsitzender sondern bereits jetzt als Ratsmitglied für Umwelt-, Feuerwehr- und Kulturfragen zuständig. Die junge Generation Winsens vertritt auf Platz 4 der Auszubildende Merlin Berten (20), das Herz auf dem rechten Fleck und seit Jahren von Haus aus ein „Kommunaler", gefolgt von dem Freien Winsener Jens Meyer (39) aus Borstel, der sich als selbstständiger Bauingenieur aus der Rathausstraße bestens mit den Belangen der heimischen Wirtschaft auskennt.
Bürgerinnen und Bürger mit Sachverstand wollen die Freien Winsener aber nicht nur in den Stadtrat, sondern auch in den Kreistag entsenden. Für den Wahlbereich Winsen-Nord und Elbmarsch will Oliver Berten, bereits in den vergangenen fünf Jahren engagiertes und unbequemes Kreistagsmitglied, dort seine Arbeit für die Interessen der Winsener Bürger fortsetzen, für den Spitzenplatz im Winsener Süden haben die Freien Winsener ihre Bildungsexpertin Iris Winklareth aufgestellt, die im Schulausschuss des Kreistages die Optimierung des kreisweiten Schulsystems vorantreiben wird.